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Rost- und Betonoptik für stylische Holztreppe

Remmers GmbH

Innovative Produktsysteme für Bau- und Holzhandwerk

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Über dieses Projekt:

Die Anmutung von Rost und Beton, in Kombination mit dem warmen und wohnlichen Holz, erwies sich als geniale Gestaltungsidee für eine Holztreppe der Sonderklasse. Hokon-Geschäftsführer Jörn Brenscheidt: „Schon nach einem kurzen Gedankenaustausch mit dem Bauherren war klar – diese Treppe sollte ein Blickfang werden. Wir einigten uns schließlich auf Wangen in Rostoptik, Stufen, Pfosten und Handläufe in Beton-Lackierung so wie Glas als Geländerfüllung. Als Clou: eingefräste LEDs, die von vorne nicht zu sehen sind und die Treppenstufen auf den Stirnseiten anstrahlen, die Treppe also in einer indirekten Beleuchtung erstrahlen lassen”.

Familienbetrieb mit strikter Aufgabenteilung

13 Mitarbeiter, inklusive drei Auszubildende, bilden heute das Unternehmen Hokon – Herbeder Holzwarenkontor Jörn Brenscheidt GmbH. Gegründet 1983 von Rolf Brenscheidt zur Herstellung von Hi-Fi-Boxen, entwickelte und spezialisierte sich das Unternehmen kontinuierlich. Seit 2001 führt Sohn Jörn das Unternehmen. Ein Familienbetrieb ist es nach wie vor, alle arbeiten mit. „Wir haben eine strenge Arbeitsteilung und jeder hat seinen eigenen Verantwortungsbereich“, betont Jörn Brenscheidt.

Rosteffekt auf HPL

„Treppenstufen unterliegen anderen Belastungen als Fußböden und Möbeloberflächen“, erkannte Jörn Brenscheidt. So suchte man frühzeitig den Kontakt zu Elmar Kaiser, Leiter RTS Remmers Technik Service Handwerk, Geschäftsbereich Holzfarben und Lacke: „Wir haben uns auf eine bewährte Vorgehensweise bei den verwendeten Farben geeinigt, die auch langfristig den Bauherren Freude an der hochwertigen Treppe beschert.“ Zunächst wurden die HPL-Platten – Fasen wie Flächen – mit 150er-Körnung vorgeschliffen. Danach erfolgte eine satte Grundierung mit Remmers Colorlack in RAL 7016 mit Metalliceffekt.

Nach 48-stündiger Trocknung im 20°C beheizten Schreinerei-Nebenraum erfolgte die Glättung der Flächen mit 320er-Körnung.

Nun kam der eigentlich künstlerische Teil der Arbeit: Für den Rosteffekt trugen Guido Grundhoff, RTS Remmers Technik Service Handwerk und Hokon Mitarbeiterin Heike Schmiedhäuser die Effekt-Patina NC HB-005 FT 31046 Rosteffekt und Rot & FT 31047 Rosteffekt Dunkelrot in unterschiedlichen Mengen auf. Kleinere Flecken oder großflächige Roststellen sollten möglichst realistisch wirken und mussten entsprechend mit dem Pinsel eingetupft oder mit der Sprühpistole und Wasser verteilt werden. Verstärken lässt sich der Effekt noch, wenn mit einem Lappen, Pergamentpapier oder lösemittelbeständigen Handschuhen mit V-890- Verdünnung die Flächen – nicht zu trocken – auf Effekt getupft werden. Nach ein bis drei Stunden Trocknung erfolgte die Endlackierung mit Remmers Brillant Mattlack.

Beim Beton erfolgte die Grundierung mit Aqua PF-430 hellgrau, auf das noch im feuchten Zustand V-101 Verdünnung geträufelt wurde. Jede Seite der Treppenstufe wurde für sich bearbeitet, um die Stufen im horizontalen Zustand trocknen zu lassen und um ein Verlaufen der Farbe auf der Hängebahn zu vermeiden. „Nur so würde der realistische Beton-Effekt sichtbar“, betont Guido Grundhoff. Vorteil hier – auch durch die verwendeten Remmers-Produkte: Alle Seiten können „nass in nass“ Lackiert werden. Die Arbeit geht zügiger vonstatten, weil die einzelnen Stufen nicht mehrfach in die Hand genommen und bearbeitet werden müssen. Außerdem wird ein Farbnebelüberschlag ausgeschlossen.

Meistens arbeitet Hokon beim Lackieren mit der „Hängebahn“: Die lackierten Stücke werden aufgehängt und fahren senkrecht durch einen Trockenkanal. Das spart Arbeitszeit, empfiehlt sich aber nicht bei dieser Art der Bearbeitung.

Nach der Trocknung und dem Auftrag von Aqua KB-004 FT 31033 Kompaktbeize wurde das Ergebnis auf Effekt gewischt und abschließend nur leicht angeschliffen, um die Spitzen der Tropfen zu glätten. Die Endlackierung erfolgte mit Aqua TL-412/10 Treppenlack unter Zugabe von 4% Strukturmittel SM 820/L. Das verleiht der einzelnen Stufe die nötige Rutschhemmung.

Treppenverpackung – Custom Made

Um eine neue Treppe unversehrt übergeben zu können, entwickelten Rolf und Jörn Brenscheidt mit dem Software-Haus Compass ein Verpackungsmodul für jede einzelne Treppenstufe. Die exakt passende Kartonverpackung mit Auftragsname/Nummer, Geschoss- und Stufennummer verbleibt bis zur Bauabnahme auf jeder einzelnen Stufe.

Hokon und Remmers

300 bis 400 Treppen produziert Hokon jährlich und hat sich einen zuverlässigen Ruf erarbeitet. „Diese Zuverlässigkeit erwarte ich auch von unseren Lieferanten”, so Jörn Brenscheidt. „Wir machen keine weitere Werbung und haben eigentlich nur unseren Ausstellungsraum in Witten-Herbede”.

Dazu Elmar Kaiser von Remmers: „Im Laufe der Zeit hat sich ein sehr gutes Vertrauensverhältnis entwickelt, was den Abläufen sehr zugute kommt“.