Social Media
Was Twitter Handwerkern bringt
Eine Meldung mit 140 Zeichen: Im Betriebsalltag ein erfolgreiches Instrument für mehr Bekanntheit, mehr Kunden und mehr Zugriffe auf die eigene Homepage. Zwei Handwerker berichten von ihren Erfahrungen.
Beispiel 1:
Für Herwig Danzer ist Twitter nur ein Kanal, über den er beispielsweise Pressemitteilungen an die Öffentlichkeit bringt. "Hier in Nürnberg hat sich mittlerweile eine große Twitter-Szene entwickelt“, berichtet der
Chef der „Möbelmacher“. Auch für ihn bedeutet das Social-Media-Instrument vor allem eins: Kontakte.
Aber auch zahlreiche Kunden hat der Schreiner schon akquiert: „Wir sitzen hier auf dem Land und können nicht warten, dass jemand zu uns kommt“, sagt Danzer. Über das Internet gehen News schnell raus.
Der Unternehmer nutzt einen so genannten "Social Media Newsroom“, in dem auch andere Kanäle angezapft werden: Facebook, Xing, Youtube. Und die Möbelmacher treiben ihren Nachhaltigkeitsblog mithilfe von Twitter voran.
Eine Erklärung für den Erfolg hat Danzer: "Soziale Eigenschaften spielen in der heutigen Gesellschaft eine immer größere Rolle. Da überlegen sich die Kunden genau, bei wem sie kaufen.“
Mehr Infos unter: www.die-moebelmacher.de
Beispiel 2:
Mit nur "fünf bis sechs Minuten Aufwand am Tag“ pflegt Fleischermeister Karsten Scheller seinen Twitter-Account. "Das mache ich sowieso alles per Telefon. Wenn ich es schon mal in der Hand habe, ist das schnell gemacht. Fast wie eine SMS“, berichtet der Unternehmer aus Ronnenberg bei Hannover.
Schellers` Tweets beschränken sich auf das Geschäft. "Privates hat da nichts zu suchen“, findet der Handwerker. Und was hat er konkret davon? "Enorm viele Kontakte, nicht nur zu Kunden.“ Sein Online-Shop profitiere davon, dass er über Twitter verbreitet, was sein Geschäft bietet.
Außerdem arbeitet er gerade an einem Blog: "Das bringt Frequenz rein“, sagt er. Und nicht zuletzt verfolgt Scheller, was andere Kollegen tun. Spaß an der Technik hat er sowieso.
Mehr Infos unter: www.fleischerei-scheller.de
(ja)
