09.04.2010
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Auftragsportale

Kostet My Hammer wirklich keine Kunden?

Das Internet-Portal My Hammer will handwerkliche Dienstleistungen "versteigern". Führt dies zu Preis-Dumping? Wer kontrolliert die Qualität der Handwerker? Oder ob es überhaupt Handwerker sind?

Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts gibt Aufschluss über das Verhalten von My-Hammer-Kunden. Befragt hat das Institut die Kunden im Auftrag von My-Hammer. Die Fragen richteten sich nach Auskunft von My-Hammer-Sprecher Niels Genzmer unter anderem an Auftraggeber, die Aufträge in der My-Hammer-Kategorie „Zimmerer, Holz, Tischler“ vergeben wollten.


Nach ihrer Zahlungsbereitschaft befragt wurden die Auftraggeber jeweils zweimal: nachdem sie den Auftrag auf My-Hammer veröffentlicht hatten und nach der Auftragsvergabe. Das Ergebnis: Die Zahlungsbereitschaft der Kunden stieg während der laufenden Ausschreibungen.
Auch die Qualität spielt der Studie zufolge eine Rolle für My-Hammer-Kunden. 67 Prozent der Befragten gaben an, sich intensiv mit den Qualitätsmerkmalen von Tischlerarbeiten beschäftigt zu haben.


Detail am Rande: 46 Prozent der Teilnehmer hatten zuvor noch nie einen Auftrag an einen Tischler vergeben.
Für Genzmer sind die Zahlen ein Beleg dafür, dass My-Hammer dem Handwerk Kunden zuführt. Sein Fazit: „Es gibt keine Kannibalisierung des Stammgeschäfts durch My-Hammer.“

Den Kommentar "Was die My-Hammer Studie nicht verrät" lesen Sie auf der nächsten Seite

 
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