25.11.2014
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Interview mit Uli Häfele

Der Hotel-Häfele

Beim Namen Häfele denkt jeder Schreiner sofort an Beschläge. Dass die Schwaben allerdings auch im Objekt- und Hotelbau weltweit rührig sind und sogar ein Vorzeige-Hotel am Firmensitz realisiert haben, wissen die wenigsten. Uli Häfele ist in dem Familienkonzern verantwortlich für die Großprojekte und war auch bei der Realisierung des Hotels in Nagold dabei. Bei dem Vorzeigeprojekt konnte und wollte der Beschlaghersteller so richtig aus dem Vollen ­schöpfen.

von Lutz Odewald

 - Uli Häfele
Uli Häfele

Herr Häfele, für Sie ist das hier im Ibis-Hotel in Nagold ein Heimspiel. Wie kam es dazu?
Häfele: Mit dem Streich haben wir gleich mehrere Fliegen erwischt. Zum einen ist Häfele als Global Player stets auch ein Anziehungspunkt für internationale Gäste, häufig auch von größeren Gruppen. Da war in der Vergangenheit immer Stress, die auch möglichst nah am Firmensitz direkt hier in Nagold unterzubringen. Wir brauchten also ein gutes Hotel im Stadtbereich.
Und da sich Häfele hier engagierte, haben wir natürlich auch unsere Objektabteilung mit einbezogen und wollten exemplarisch zeigen, was wir hier können. Und zwar im realen Objekt und nicht in der Kunstwelt der Messen und Ausstellungen. Die Planungsphase inklusive Betreibersuche ­dauerte etwa drei Jahre, Eröffnung war 2012.

Warum trägt das Hotel dann nicht den Häfele im Namen?
Häfele: Beschläge können wir, und zwar ziemlich gut (grinst), aber um Himmels Willen keinen Hotelbetrieb. Also haben wir uns einen renommierten Betreiber gesucht. Und mit Ibis Styles eine Kette gefunden, die gerade im Bereich der Gestaltung des Hotels flexible Lösungen zulässt. Bei anderen Hotelketten gibt es da restriktive Vorgaben, die lassen keine Sonderlösungen zu.
Das Ibis-Hotel ist kein Häfele-Hotel, und wir sind auch nicht die Betreiber. Das war uns wichtig, dass das Projekt auch unternehmerisch auf eigenen Beinen stehen kann. Und das tut es, und zwar so erfolgreich, dass wir selber uns schon frühzeitig um Zimmer kümmern müssen, wenn wir Gäste haben, denn das Hotel ist oftmals sehr gut gebucht, auch ganz ohne Häfele.

Häfele und Hotel – ist das nicht eine arge Spezialisierung für Sie als Generalisten in Sachen Beschlag?
Häfele: Das Thema wurde für uns wichtig, als wir die Marke Dialock vor mittlerweile 16 Jahren in unser Portfolio übernommen haben. Dialock ist eine Familie an Schließsystemen, die auf der Transponder-Technologie basieren. Das ­batteriebetriebende, schlüssel- und berührungslose System war für uns die Eintrittskarte ins Objektgeschäft. Dialock eignet sich für Kliniken, Büros und eben auch Hotels in besonderem Maße.
Wir von Häfele haben uns mittlerweile ein Netzwerk geschaffen, welches uns Zugang zu ganz neuen Kundenkreisen ermöglicht. Das Hotel hier ist ein schönes Beispiel, denn dank dieses Leuchtturmprojektes haben wir für die Betreibergruppe Success gleich drei neue Hotels gemacht. Mittlerweile haben wir eine eigene Objektabteilung mit Kontakten zu Architekten, Planern und Investoren.

Wie groß ist das Hotel? Und was kostet die Übernachtung im Vorzeigeobjekt?
Häfele: Keine Bange, wir wollten hier keinen Luxustempel errichten. 69 Zimmer reichen für Nagold. Und die drei Sterne lassen trotz der raffinierten Einrichtungslösungen eine moderate Preisgestaltung zu, die sich jeder Reisende leisten kann.

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3 Kommentare zu " Der Hotel-Häfele "

  1. ddsfsdf - 02.09.2016, 11:37 Uhr (Kommentar melden)

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  2. sadasd - 02.09.2016, 11:36 Uhr (Kommentar melden)

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  3. sdfds - 02.09.2016, 11:36 Uhr (Kommentar melden)

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